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	Kommentarer på: Decembergrått	</title>
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	<description>kulturartiklar, översättningar, kurser, föredrag...</description>
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		<title>
		Av: Bodil Z		</title>
		<link>http://bodilzalesky.com/blog/2007/12/04/decembergratt/comment-page-1/#comment-23433</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bodil Z]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 11:13:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tack Keri,
för Strittmatterdikten som säger så mycket jag inte fick fram men ville säga. Jag tror jag flyttar upp några rader ur den till själva texten här ovanför.

PS Ironiskt nog skiner solen idag, starkare än på länge, så där vilt och galet rakt vinterhorisontellt, så att jag hela tiden har den i ögonen. Solen glor liksom på mig.

Jag tror jag lägger lite färg på bilden - åtminstone lite sjukligt kemiorange kunde den väl få vara en stund i alla fall.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tack Keri,<br />
för Strittmatterdikten som säger så mycket jag inte fick fram men ville säga. Jag tror jag flyttar upp några rader ur den till själva texten här ovanför.</p>
<p>PS Ironiskt nog skiner solen idag, starkare än på länge, så där vilt och galet rakt vinterhorisontellt, så att jag hela tiden har den i ögonen. Solen glor liksom på mig.</p>
<p>Jag tror jag lägger lite färg på bilden &#8211; åtminstone lite sjukligt kemiorange kunde den väl få vara en stund i alla fall.</p>
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		<item>
		<title>
		Av: Keri		</title>
		<link>http://bodilzalesky.com/blog/2007/12/04/decembergratt/comment-page-1/#comment-23425</link>

		<dc:creator><![CDATA[Keri]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2007 06:32:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dezemberwanderung

In Gummistiefeln, Schafpelz und Tuch
Unterwandre ich den Dezemberregen.
Und was ich in der Finsternis such,
Sind Worte, die mich selber bewegen.
Seit Tagen muß ich mich schweigend ertragen.
Das ist gelebt und nicht gelebt.
Ich möchte etwas Sicheres sagen,
Das mich ein wenig höher hebt.
Aber die Stiefel sind zu schwer.
Ich bleibe in der Dimension:
Von außen kalt und innen leer.
Ein Klumpen unbehauchter Ton.
Und über allem geht der Wind
Und holt Gesang aus hohen Bäumen,
Darein der kalte Regen rinnt,
Hypnotische Musik zum Träumen:
Gesetzlos, wild und sonnensüchtig,
Zwischen den Polen Leben - Lassen,
In Bildern, fremd und viel zu flüchtig,
Um sie in Worte einzufassen:
Urnebel, der sich nicht verdichtet
Zu einem Stern der leuchten kann,
Ein Film, auf ewig unbelichtet,
Verloren, ehe er begann.
Und über allem geht der Wind,
Der Wind geht in den hohen Bäumen,
Und der Dezemberregen rinnt:
Tränenmotiv aus toten Träumen.
Jemandes Träume: Doch nicht meine?
Jemandes Tränen: Nicht von mir!
Seh ich so aus, als ob ich weine?
Es regnet. Und ich wandre hier.
&lt;i&gt;
Eva Strittmatter

aus &quot;Mondschnee liegt auf den Wiesen&quot;
Aufbau Verlag Berlin 1975
&lt;/i&gt;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dezemberwanderung</p>
<p>In Gummistiefeln, Schafpelz und Tuch<br />
Unterwandre ich den Dezemberregen.<br />
Und was ich in der Finsternis such,<br />
Sind Worte, die mich selber bewegen.<br />
Seit Tagen muß ich mich schweigend ertragen.<br />
Das ist gelebt und nicht gelebt.<br />
Ich möchte etwas Sicheres sagen,<br />
Das mich ein wenig höher hebt.<br />
Aber die Stiefel sind zu schwer.<br />
Ich bleibe in der Dimension:<br />
Von außen kalt und innen leer.<br />
Ein Klumpen unbehauchter Ton.<br />
Und über allem geht der Wind<br />
Und holt Gesang aus hohen Bäumen,<br />
Darein der kalte Regen rinnt,<br />
Hypnotische Musik zum Träumen:<br />
Gesetzlos, wild und sonnensüchtig,<br />
Zwischen den Polen Leben &#8211; Lassen,<br />
In Bildern, fremd und viel zu flüchtig,<br />
Um sie in Worte einzufassen:<br />
Urnebel, der sich nicht verdichtet<br />
Zu einem Stern der leuchten kann,<br />
Ein Film, auf ewig unbelichtet,<br />
Verloren, ehe er begann.<br />
Und über allem geht der Wind,<br />
Der Wind geht in den hohen Bäumen,<br />
Und der Dezemberregen rinnt:<br />
Tränenmotiv aus toten Träumen.<br />
Jemandes Träume: Doch nicht meine?<br />
Jemandes Tränen: Nicht von mir!<br />
Seh ich so aus, als ob ich weine?<br />
Es regnet. Und ich wandre hier.<br />
<i><br />
Eva Strittmatter</p>
<p>aus &#8221;Mondschnee liegt auf den Wiesen&#8221;<br />
Aufbau Verlag Berlin 1975<br />
</i></p>
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